Tagung Grünlandbewirtschaftung 6. März 2019

Am 06.03.2019 findet an der Hochschule Anhalt, Bernburg die Veranstaltung „Fokus Natura 2000-Grünland: Bewirtschaftung der Lebensraumtypen 6510 (Magere Flachland-Mähwiesen) und 6440 (Brenndolden-Auenwiesen)“ statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die Bewirtschaftung nach Maßgaben der neuen Landverordnung und die Bedeutung von Mahdzeitpunkten sowie der Grunddüngung thematisiert. Des Weiteren werden Ergebnisse eines langjährigen Grünlandversuches in der Dessauer Elbaue vorgestellt sowie über mehrjährige Erfahrungen im Rahmen der floristischen Aufwertung  von Grünland berichtet.

Ort: Hochschule Anhalt, Campus Bernburg-Strenzfeld, Römerhaus, Hörsaal VIII (1. Etage)

Zeit: 09:00 - 12:30 Uhr

Das konkrete Tagungsprogramm finden Sie an dieser Stelle verlinkt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige Anmeldung per E-Mail.

Kontakt: Sandra Dullau (03471/355 1228, sandra.dullau@hs-anhalt.de)

Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen 28.3.2019

Erfahrungen zur praktischen Handhabbarkeit, sowie Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technologien im naturschutzfachlichen Monitoring und Management

Prof. Dr. Matthias Pietsch und seine Arbeitsgruppe lädt ganz herzlich am 28. März 2019 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Bernburg (Campus Strenzfeld) zur Tagung 'Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen' ein.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung werden rechtliche Rahmenbedingungen sowie erfolgreiche Anwendungs- und Umsetzungsbeispiele vorgestellt und aufgezeigt, wie die in der Praxis der Eingriffsregelung nach wie vor umstritten Produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen zu einer signifikanten Verbesserung der Biodiversität und der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts beitragen können.Ein spannendes Tagungsprogramm zeigt die Erfahrungen und Ergebnisse aus verschiedenen Projekten und Regionen Deutschlands auf. Sie erwarten abwechslungsreiche Vorträge und Diskussionsrunden mit

  • Matthias Herbert, Leiter der Außenstelle Leipzig des Bundesamts für Naturschutz (BfN)
  • Florian Etterer, Technische Universität Dresden
  • Prof. Dr. Alexander Schmidt, Hochschule Anhalt
  • Catharina Druckenbrod, Thüringer Landgesellschaft
  • Annika Schmidt, Hochschule Anhalt
  • Hauke Schrader, Planungsbüro WGF Landschaft
  • Thomas Muchow, Geschäftsführer der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
  • Holger Pfeffer, ZALF Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung
  • Ines Pozimski, Landgesellschaft Sachsen-Anhalt
  • Dr. Bernhard Wagner, Wassergut Canitz GmbH
  • Benjamin Burges, geo-konzept GmbH        
  • Prof. Dr. Matthias Pietsch, Hochschule Anhalt
  • Michael Makala, Hochschule Anhalt

In Diskussionsforen am Nachmittag sollen zwei Themenkomplexe vertiefend betrachtet und diskutiert werden. „Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Handhabbarkeit von produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen“ und „Smart Farming für die Biodiversität - Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technologien im naturschutzfachlichen Monitoring und Management“

Genauere Informationen zur Fachtagung finden Sie im Programmflyer. Zur Anmeldung benutzen Sie bitte das Anmeldeformular auf unserer Webseite.

Projekt BlütenMeer 2020 – Abschlussveranstaltung und Netzwerktreffen Renaturierung in Oeversee

Das Projekt BlütenMeer 2020 beschäftigt sich mit der großflächigen Wiederherstellung artenreicher Grün- und Offenlandlebensräume in Schleswig-Holstein. Es ist von deutschlandweitem Interesse, da es neben den fachlichen Erkenntnissen besonders wertvolle Erfahrungen im Bereich der logistischen und praktischen Umsetzung liefert.

Wann: 25.–27. Juni 2019
Wo: Akademie Sankelmark, Akademieweg 6, 24988 Oeversee 
Im Rahmen dieser Abschlussveranstaltung und Fachtagung findet das Netzwerktreffen Renaturierung statt. 

TAGUNG: Herausforderungen der Flächenpflege auf naturschutzfachlich wertvollen Kleinst- und Splitterflächen und Lösungsansätze

Der überwiegende Anteil gefährdeter Offenlandlebensräume, wie z. B. Steppenrasen, orchideenreiche Kalkmagerrasen oder Pfeifengraswiesen, ist auf eine extensive landwirtschaftliche Nutzung durch Beweidung oder Mahd angewiesen. Aufgrund der Ertragsschwäche oder aufwändigen Bewirtschaftung (z. B. steiles Gelände, isolierte Lage, nasse Standorte) werden diese häufig sehr artenreichen Standorte aber zunehmend aus der Nutzung genommen, was eine allmähliche Verbuschung und Vergrasung/Verfilzung zur Folge hat. Vielerorts sind deshalb nur noch Relikte ehemals großflächiger Vorkommen dieser Lebensräume vorhanden. Dennoch weisen viele dieser Splitter-/Restflächen aktuell noch Populationen von gefährdeten Pflanzenarten auf. Es besteht aber die akute Gefahr, dass auch diese Reliktflächen durch mangelnde Nutzung und Verbrachung ihre charakteristischen Eigenschaften und Arten verlieren. Damit wird die genetische Vielfalt der Populationen verloren gehen. Solche artenreichen Kleinst- und Splitterflächen stellen aber wichtige „Arche Noahs der Artenvielfalt“ für Wiederbesiedlungsprozesse und Trittsteine im Biotopverbund dar.

Vor diesem Hintergrund gibt es deutschlandweit Bestrebungen durch gezielt ausgerichtete Förderanreize die Flächenbewirtschaftung auf diesen häufig ertragsschwachen und schwerer zu bewirtschaftenden Standorten wieder attraktiver zu gestalten. Im Rahmen einer Tagung am 28.11.2018 an der Hochschule Anhalt in Bernburg, welche von der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Sabine Tischew organisiert wird, soll dies thematisch aufgegriffen werden. In einem ersten Vortragsblock soll durch Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt und des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt sowie der Hochschule Anhalt der aktuelle Stand der Arbeiten zur Ausarbeitung einer entsprechenden Förderrichtlinie in Sachsen-Anhalt vorgestellt werden. Um aus den positiven und negativen Erfahrungen in der Umsetzung ähnlicher Konzepte in anderen Bundesländern lernen zu können, wurden für einen zweiten Vortragsblock auch Referenten aus Behörden in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen eingeladen. Alle interessierten Gäste sind zu dieser Tagung herzlich eingeladen (zu Planungszwecken bitte um vorige Anmeldung)!

 

Ort: Hochschule Anhalt, Strenzfelder Allee 28, 06406 Bernburg

Tagungsraum: Hörsaal VII, Roemerhaus

Zeit: 28.11.2018 09:00 – 13:00 Uhr

 

Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie an dieser Stelle verlinkt.

Aus organisatorischen Gründen bitte per E-Mail anmelden bis zum 15.11.2018 an Dr. Alrun Siebenkäs (alrun.siebenkaes@hs-anhalt.de).

 

Kontakt

Dr. Alrun Siebenkäs (alrun.siebenkaes@hs-anhalt.de)

Prof. Sabine Tischew (sabine.tischew@hs-anhalt.de)


 

 

UPDATE Veranstaltungsreihe "Umsetzungsbeispiele Naturnahe Begrünung für Sachsen-Anhalt"

Die Workshops vom Informationssystem Naturnahe Begrünungsmaßnahmen und Spenderflächenkataster Sachsen-Anhalt sind nun beendet und wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern sowie bei den Referenten und Projektpartnern bei der Unterstützung der erfolgreichen Umsetzung. Insbesondere danken wir Frau Ines Pozimski von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH und Herrn Dr. Michael Wetzel von der Landesstraßenbaubehörde Sachen-Anhalt sowie den Gemeinden Dobis, Radis und Wedringen für die zur Verfügungstellung der Dorfgemeinschaftsräume.

Die Folien der Veranstaltungen können Sie hier per PDF herunterladen:

Aufbau und Funktionalitäten des Spenderflächenkatasters in Sachsen-Anhalt (P. Seeligmann HS Anhalt) 

Umsetzung naturnaher Begrünungsmaßnahmen in Ökopoolprojekten (I. Pozimski LGSA)

Die Porphyrkuppen bei Brachwitz (I. Pozimski LGSA)

WORKSHOP: Umsetzungsbeispiele Naturnahe Begrünung in Sachsen-Anhalt

in den Landkreisen Wittenberg (24.07.), Börde (14.08.) und Saalekreis (16.08.)

Das Informationssystem Naturnahe Begrünungsmaßnahmen und das Spenderflächenkataster Sachsen-Anhalt sind überregional anerkannte Instrumente, die den Einsatz von gebietseigenen Samen- und Pflanzenmaterial bei naturnahen Begrünungsmaßnahmen unterstützen und z.T. erst ermöglichen.  Das Informationssystem Naturnahe Begrünungsmaßnahmen wird sowohl in Sachsen-Anhalt als auch bundesweit häufig genutzt, dient Praktikern, Planern und Behördenvertretern als wertvolles Nachschlagewerk und unterstützt damit unmittelbar die Anlage und Aufwertung von Natura2000 Lebensraumtypen. Das Spenderflächenkataster Sachsen-Anhalt war bundesweit das erste seiner Art und hat inzwischen in weiteren Bundesländern sowie in der Schweiz Nachahmer gefunden. Neben der Aufgabe die Suche nach naturschutzfachlich und wirtschaftlich geeigneten Spenderflächen für gebietseigenes Samen- und Pflanzenmaterial zu vereinfachen, soll die Aufnahme einer Spenderfläche in die Projektdatenbank den Verbleib der Fläche in einem guten Pflegezustand sichern.

Im Hinblick auf den § 40 (4) des Bundesnaturschutzgesetzes, welcher ab 1. März 2020 die Nutzung von gebietseigenem Samen- und Pflanzenmaterial in der freien Landschaft zwingend vorschreibt, werden naturnahe Begrünungsmaßnahmen in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Durch die angebotenen Praxisworkshops soll es zu einem Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Akteuren kommen. Dabei werden Themen wie „Umsetzungsbeispiele Naturnahe Begrünung in Sachsen-Anhalt“, „Arbeiten mit Wildpflanzen, Anlegen von artenreichen Beständen“ und „Naturnahe Begrünungsmethoden und Spenderflächenkataster“ vorgestellt. Durch die Vernetzung von Planern, Landnutzern, Produzenten von Wildpflanzensaatgut und Ausführenden von Begrünungsmaßnahmen soll die Umsetzung von naturnahen Begrünungsmaßnahmen in der Praxis stark vereinfacht werden.

Weitere Informationen hier.

Anmeldung unter: mail@spenderflaechenkataster.de

Einladung per PDF herunterladen.